Dirty Talk Teil 2 – Tuuut Tuuuut!

von pRob, am 28.10.2010 um 17:38 Uhr

Telefonsex. Ja genau. Telefonsex! Mächtiger Shit, glaubt mir, Freunde. Sie kommt nur von eurer Stimme. Das heißt, ihr braucht beim nächsten Treffen euren Schwanz gar nicht groß einsetzen. Und dazu kommt eine Weisheit, die eines Tages weltweit als wahr angenommen werden wird: Besorge es einer Frau ordentlich, und sie legt dir die Welt zu Füßen! Natürlich fordere ich von einem kompletten Mann, dass er mehr tut als nur gut im Bett zu sein. Aber theoretisch reicht es. Und wenn das Telefon ein Mittel dafür ist – bitte! Außerdem: weibliche Sexualität findet hauptsächlich in Köpfen von Frauen statt. Und mit dem Telefon rammst du deine Sexualität genau in diesen Kopf rein. Mähähächtig!!!!

Jede Dame, die mich bislang am Telefon erlebt hat, war danach total fertig. So etwas ist ihr ja noch nie passiert und so weiter. Ich gebe nicht so viel auf den Wahrheitsgehalt davon – aber beim nächsten Mal wurde ich immer mit einem Essen und einem Hinweis auf die Willigkeit der Gastgeberin begrüßt. Sex und Essen – na da habe ich mir ja die Arena der ganz großen Träume bereitet! Und das kann jeder, der sich ein wenig traut. Zugegeben: Es ist gerade am Anfang nicht leicht, dreckig zu reden. Aber am Telefon könnte es leichter fallen, als im wahren Leben… mehr »

Nur für Männer: Dreckig Reden

von pRob, am 27.09.2010 um 8:38 Uhr

So, nach langer Zeit fühle ich mich mal wieder bemüßigt, zu schreiben. Etwas Themenfremd, nichtsdestotrotz brennt es mir unter den Fingernägeln, die hohe Kunst des Dirty Talks und meine Gehversuche darin mal in Worte zu fassen. Auf dass ich die Prinzipien hinterher selber besser verstehe.

Das Ganze hat bei mir durch Lektüre von David Shade und Daniel Rose angefangen. Gleich bei meiner ersten Bettgeschichte danach war ich erstaunt, wie direkt man doch Befehle geben kann, ohne auch nur einen Hauch von Widerspruch zu hören (oder spüren). Und wie der Mensch nun mal geneigt ist, bin ich seitdem am Ausprobieren, wie weit ich gehen kann.

Zum Nutzen des Ganzen sei eine kurze Geschichte erzählt. Ich habe eine gebildete, kultivierte Masochistin kennengelernt. Sie selber fand es faszinierend, ihre Neigungen mit einem nicht-Freak auszuleben. Und sie konnte mich um gewisse Dinge bitten, weil sie gemerkt hat, dass beim Rummachen mit mir eine parallele Welt aufgeht, die einzig und allein für eins da ist – Spaß ohne Bedenken, was denn nun der andere denkt. Und diese Welt eröffne ich durch das Reden. Und – OhMeinGott!!! – was für ein Spaß! Aber fangen wir beim Anfang an. mehr »

Ein Kreis hat keinen Anfang und kein Ende

von pRob, am 08.05.2010 um 11:05 Uhr

Mal wieder habe ich lange nicht geschrieben. Diesmal allerdings mit Grund. Ich hätte nicht in Worte fassen können, was los ist.

Es begann mit einem normalen Zweifel, der in meinem Kopf gesät wurde. Es ging weiter mit dem Hinterfragen von mir selber und meinen Gefühlen. Und es endete mit… dem Ende. Ich habe Schluss gemacht, weil ich gemerkt habe, dass mir etwas fehlt. Etwas irrationales, nicht zu beschreibendes -- aber es fehlte. Ich lasse hier übrigens nicht die geringsten Zweifel an meiner Ehemaligen aufkommen; ich hatte sie weise gewählt. Immer liebevoll und nichtsahnend hat es sie allerdings auch zunächst hart getroffen.

Empathisch wie ich bin möchte ich sie nicht alleine lassen -- aber kann ich ihr überhaupt irgendeine Hilfe sein? Ich könnte jetzt lange über meine eigenen Probleme und meine eigene Psyche philosophieren. Aber es wird insgesamt einfacher, wenn ich selber darauf zurückblicken kann. Zuviel ist unklar, zuwenig weiß ich. Aber ich weiß, dass ich gerne weiterhin schreiben will. Sobald ich da konkrete Pläne habe, werde ich sie hier posten. Meinen wenigen aber tollen Lesern danke ich für viel (vor allem privat gesendetes) Feedback und Ideen. Ich liebe euch!

Kongruenz – Sei der, der du halt bist; Therapeutentherapie

von pRob, am 15.04.2010 um 13:03 Uhr

Palim-Palim!

Ich hätte mich gestern fast mit meiner Freundin gestritten. Es war wie so oft – ich hatte wenig Zeit und wollte diese gerade heute nicht mit ihr verbringen, obwohl sie in ihrem Kopf schon einen ganzen Abend durchgeplant hatte. Enttäuschte Erwartungen sorgen für starke negative Emotionen, die Frauen dann gerne auf stark emotionale Weise kundtun. Und weil ich keine Lust hatte, ihr das zu erklären (bzw. gerade ein Freund neben mir stand), habe ich einfach aufgelegt. Zumindest dachte ich das. In Wahrheit hatte ich den Knopf nur halbherzig gedrückt und mein Handy war als meine eigene Abhöranlage in meiner Tasche. mehr »

Was tun wenn’s brennt? Richtig streiten Teil II

von pRob, am 12.04.2010 um 21:57 Uhr

Hejsan!

Streit ist ja eine ziemlich doofe Angelegenheit. Wenn du nicht gerade Italiener bist, dann macht dir streiten wohl keinen Spaß. Übrigens ist die italienische Art, übermäßig theatralisch zu streiten, gar nicht mal so ungesund. Denn sie heben die Kommunikation bewusst auf eine Ebene, die man nur schwerlich ernst nehmen kann. So können beide Parteien ordentlich Dampf ablassen, ohne dass gleich jedes Wort wie in Beton gemeißelt stehen bleibt.

Und da sind wir auch schon beim Ungesunden am Streiten. mehr »

Richtig streiten: Eine Anleitung

von pRob, am 09.04.2010 um 9:30 Uhr

Hello! Ohisashiburi desu ne – Japanisch für: “lang nicht gesehen!”

Das Thema heute nimmt mich schon eine Weile mit. Denn ich sehe so oft Streit und Konflikt, wo keiner ihn braucht. Gerade in Beziehungen. Und dann stolpere ich gestern über einen NEON-Artikel über Streit, in dem der Autor meine Weltsicht teilt: Ich streite nicht. Der Grund dafür ist sicherlich zunächst mal, dass ich Streit auf gut Deutsch scheiße finde. Ich halte es für komplett überflüssig, laut und ausfallend zu werden, zu weinen, zu schreien oder beleidigt abzuziehen. Ich bin sozusagen harmoniebedürftig.

Nun ist Streit aber in vielen Beziehungen das täglich Brot. mehr »

Wahre Liebe – Mein Herz die Tret-Trommel.

von pRob, am 25.03.2010 um 14:45 Uhr

Huhu! Kurz gefasst heute, aber ich habe einen Ohrwurm. Bessergesagt zwei. Einmal ein Zitat, einmal ein Lied – aber lest (kurz) selber!

Kennt ihr das? Ihr lest Worte, die euch so wahr erscheinen, dass ihr sie euch am liebsten in die Hirnwindungen tätowieren wollt? Ich las gerade eine Diskussion über die “große Liebe” – existiert sie oder nicht. Und da kommt doch glatt so ein Jon29 daher und schreibt:

Wir wissen, daß Liebe immer enden kann, deswegen sind wir [gegenüber] solchen Leuten im Vorteil, die denken, die “wahre Liebe” würde ein Leben lang halten. Sie wissen nicht, daß Liebe immer in der Gegenwart stattfindet und deswegen immer wieder neu geschaffen und erhalten werden muß. So werden wir eher eine lebenslange Liebe erfahren können, weil wir uns ständig darum bemühten.

Mal von leichten Rechtschreibfehlern abgesehen, lässt dieser Text mein Herz höher schlagen wie eine Tret-Trommel. mehr »

Muss der Mann immer zahlen? Geschlechterspezifische Rollen.

von pRob, am 18.03.2010 um 11:38 Uhr

Hallo Freunde,

Ich freue mich darauf, das nächste mal mit meiner Freundin essen zu gehen. Wenn wir dann nämlich die Rechnung teilen, wird sie wieder losmosern, dass das Zahlen doch die Rolle des Mannes ist. Oh Junge, ich habe mir so einen Super-Text vorbereitet. Ich kicher ja jetzt schon los, wenn ich drüber nachdenke:

Stimmt, du hast Recht, es ist die Rolle des Mannes, zu bezahlen. Sag mal, wann kommst du eigentlich bei mir zum Wäschewaschen vorbei? Das stapelt sich schon seit mehr »

Mach dich bereit! Das Ende ist nah!

von pRob, am 17.03.2010 um 11:00 Uhr

Hey!

Heute soll es um eine Geisteshaltung gehen… Die Einstellung, jederzeit alles hinter dir zu lassen und alles zu beenden. Die Bereitschaft, deine Sachen zu packen und zu gehen – auch wenn es weh tut. Denn es ist (vor allem am Anfang einer Beziehung) eine notwendige Geisteshaltung.

Frauen sind ja genau so gemeine Wesen wie wir Männer auch. Und deshalb probieren sie aus, mehr »

Ich bin ein neuer Mann! Und du?

von pRob, am 11.03.2010 um 15:56 Uhr

So, hier mal ein Link zu einem Manifest zur neuen Männlichkeit! Von der Taz. Die Kurzfassung (Für vertiefende Kommentare klickt der gewiefte Leser auf den Artikel):

  1. Wir sind nicht nur unser Schwanz
  2. Wir wollen gleichberechtigte Beziehungen führen.
  3. Wir wollen endlich über Benachteiligungen von Jungen reden.
  4. Wir möchten ein neues Verhältnis zur Erwerbsarbeit definieren.
  5. Wir wollen unseren Kindern beim Aufwachsen helfen.
  6. Pinguinmänner vor!
  7. Pinguinmänner brauchen Pinguinfrauen. mehr »